KONZERT „Chor für Chor“

erstmals im Main-Taunus-Kreis

Es ist Chortreffen, Sängerfest und musikalischer Leckerbissen in einem: Unter dem Motto „Chor für Chor Main-Taunus“ begeisterten am Wochenende fünf Chöre das Publikum im Landratsamt. Im Kreis ist die Veranstaltung eine Premiere, ursprünglich kommt das Format aus Frankfurt.Bei der Premiere mit dabei waren „Ton in Ton“ Langenhain, der Gesangverein Deutsche Eiche Wildsachsen 1880 e.V., „L’espérance“ Hattersheim-Okriftel, „20 vor 8 CHORisma Bremthal“ und die „Happy Voices“, der Popchor des MGV Frohsinn Diedenbergen. Die Reihenfolge wurde live im Konzert ausgelost. Jeder Chor präsentierte sechs Lieder aus dem aktuellen Repertoire, bekannte Songs von den Beatles bis Sting, von „Don’t stop me now“ bis „Happy“. Die Chöre interpretierten die Ohrwürmer à capella, begleitet durch andere Instrumente oder Body Percussion und sogar durch kleine choreographische Darbietungen. Das machte die 2,5 Stunden dauernde Veranstaltung spannend und abwechslungsreich. Das Publikum war begeistert und ließ sich bereitwillig zum Mitklatschen animieren.

Pop-Chor Happy Voices gibt

Geburtstags-Konzert

Der Diedenbergener Popchor Happy Voices feiert sein 20 jähriges Bestehen. Und zwar mit einem großen Geburtstags-Konzert. Für Sonntag, 18. September, lädt der Chor um 16 Uhr in die evangelische Kirche ein. Begleitet werden die Happy Voices dort von vier befreundeten Chören. Aus Diedenbergen sind der MGV Frohsinn und Viva La Musica dabei. Aus Langenhain kommt Ton in Ton und aus Wiesbaden Choriander. Der Eintritt ist frei. In einer Pause werden Erfrischungsgetränke angeboten. Anschließend können die Zuhörer nebenan im Gemeindezentrum zusammen mit Aktiven den Tag ausklingen lassen. Ein Blick in die Geschichte: Im Oktober 2002 lud der Vorstand des MGV Frohsinn Diedenbergen zu einem Kennenlernabend ein. 30 Interessierte fanden sich zusammen, um mit Chorleiter Jens Meireis ein neues Projekt zu starten. Beim nächsten Adventskonzert des Männerchors, im Dezember 2002, konnte der junge Pop-Chor bereits seine ersten Stücke präsentieren. Später wurden auch die Auftritte auf dem deutschen Chorfest zum Bestandteil der Aktivitäten. So waren die Happy Voices in Frankfurt, Stuttgart und zuletzt in Leipzig dabei. Einmal im Jahr geht es zum intensiven Üben für ein Wochenende ins Trainingscamp, meist als Vorbereitung auf ein Konzert.Doch auch Wechsel lassen sich nicht vermeiden: Mal gehen stimmbegabte Mitglieder andere Wege, ein anderes Mal sucht ein Dirigent neue Herausforderungen. So übernahm Frank Eckhardt 2014 die Leitung. "Ein besonderer Glücksgriff für den gemischten Chor", wie es in einer Mitteilung des Vereins heißt. Inzwischen hat der Chor 40 Sängerinnen und Sänger in fünf verschiedenen Stimmlagen

Happy Voices sind noch begeistert

Auch 22 Mitglieder des Popchors "Happy Voices" aus Diedenbergen waren zum Deutschen Chorfest nach Leipzig gefahren. Ihren Auftritt hatten sie open-air im Musikpavillon des Clara-Zetkin- Parks. Bei kühlen Temperaturen starteten sie ihren Auftritt beschwingt mit "Sowieso" vom Mark Foster. Dadurch aufgewärmt folgte "Make you feel my Love" von Bob Dylan, "You rise me up" von Rolf Lovland "Rolling in the deep" von Adele, "All of me" von John Legend und zum Abschluss von Zaz "Je veux". "Der folgende Applaus des Publikums belohnte dann für die vielen, intensiven Chorproben in Diedenbergen", berichten die Sänger. Gastgeber des Chorfests war Leipzig Gastgeber, eine Stadt mit langer musikalischer Geschichte und Tradition. Johann Sebastian Bach wirkte hier, wie auch Clara und Robert Schuhmann, Richard Wagner und viele andere. Diesmal trafen sich rund 350 Chöre zu etwa 500 Konzerten auf mehr als 20 Bühnen. Für die Happy Voices begann der Aufenthalt in Leipzig mit einer Stadtführung. Nahtlos ging es für einige "Happys" zum hochkarätigen Eröffnungskonzert des Thomanerchors in der Thomaskirche, mit geistlicher Musik aus sechs Jahrhunderten. "Die Vielseitigkeit des gesamten Angebots, das in den nächsten Tagen folgte war überwältigend", berichten die Hofheimer Sänger. Chöre und Vokalensembles aller Genres hätten für jeden Geschmack etwas geboten.

Konzerte

Natürlich proben die Happy Voices nicht nur zum Spaß. Es geht auch darum, Erlerntes einem Publikum darzubieten. Und so treten wir auf den verschiedensten Veranstaltungen auf. Hier eine kleine Auswahl unserer bisherigen Konzertteilnahmen.

Und hier eine kleine Auswahl von Mitschnitten unserer Konzerte.

Happy Voices

Bonjour, Guude, Bravo -

Wenn Hofheim und Chinon gemeinsam im Takt

schwingen

Gänsehaut, magische Momente und Standing Ovations. Das passiert, wenn ein französischer Chor voller Elan nach einer mehrtägigen Reise in Hofheim eintrifft, dort herzlich von singfreudigen Hessen und Hessinnen empfangen wird, und man gemeinsam eine Kirche zum Klingen bringt. Eine Kirche mit einer klangvollen Akustik und einer Kirchengemeinde, die auf gewinnende Gastfreundschaft setzt. Das war von langer Hand geplant und Wirklichkeit geworden ist es am 31. Mai 2025 in der evangelischen Johanneskirche. Ein gemeinsames Konzert zu gestalten, als musikalisches Symbol der Freundschaft über Grenzen hinweg. Hier sollte Völkerverständigung in Dur und Moll betrieben werden. Mit viel Engagement gelang es Sophie Peyron vom Förderkreis Hofheimer Städtepartnerschaften e.V., Frank Eckhardt, Chorleiter der Happy Voices, Nathalie Lechevallier, Dirigentin des Chores Do Diese und Christine Kettemann, Sprecherin im Vorstand der Happy Voices, dieses gemeinsame Konzert zu realisieren. Somit war die musikalische Freundschaft kein Zufall. Wie bei Städtepartnerschaftstreffen üblich, wurden die französischen Gäste privat in Hofheim und Umgebung in Gastfamilien untergebracht. Eine schöne Tradition, die viele Gelegenheiten bietet, die Herzen einander näher zu bringen. Auf dem musikalischen Weg zu diesem Konzert war die Begeisterung groß, gemeinsam das zu tun, was uns am Herzen liegt. Befeuert von Nathalie Lechevallier, mit ihrer Power und viel Rhythmusgefühl und Frank Eckhardt mit seiner zielgerichteten Führung, Konzentration und Gelassenheit. Auch hier Elemente die eigentlich gegensätzlich sind und sich doch so hervorragend ergänzten. Am Samstag nachmittag war es dann soweit. Eine kurze gemeinsame Probe bestätigte unsere Erwartungen. Das Zusammenspiel mit Do Diese würde wunderbar werden. Zum Auftakt des Konzerts richteten Beate Barth (Chinonreferentin der Stadt Hofheim) und Ingrid Bender (Koordinatorin des Förderkreises Hofheimer Städtepartnerschaften) einige einleitende Worte an das Publikum. Beide betonten die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit und stimmten die erwartungsvollen Gäste auf einen stimmungsvollen Nachmittag ein. Und so kam es auch. Der französische Chor ließ internationales und traditionelles Liedgut aus der Renaissance wie "Cantigas du Roy Alphonse X Le Sage", "Amazing Grace" und „Klim op die wa" erklingen, rhythmisch untermalt von 21 Sängerinnen und Sängern. Die Hessen präsentierten derweil den poppigen Part mit " Viva La Vida", "Thank you for the Musik" und "Halleluja", vierstimmig und mit Inbrunst intoniert. Klingt nach Stilbruch? Nein, das passte wie Baguette und Handkäs. Und dann das große Finale: 50 Menschen auf einer Bühne, zwei Chöre, eine Sprache: die Musik. "Je Veux" und der Kanon "Nu Nu Nu" verbanden französisches Flair mit hessischem Herzblut. Man sah es in den Gesichtern: Das war nicht nur ein Auftritt, das war ein Herzensanliegen. Und wie im Kanon aufgefordert: "Lasst uns freuen und fröhlich sein", wurde dem Folge geleistet, nicht nur von den Sängerinnen und Sängern. Das Publikum belohnte die musikalische Leistung mit begeistertem Dank und Standing Ovations. Der zwischenzeitliche Wolkenbruch tat dem schwungvollen Auftritt unter dem Kirchenschiff keinen Abbruch. Das gemeinsame Abendprogramm wurde mit tatkräftiger Unterstützung aller Beteiligten spontan in "trockene Tücher" gebracht. So fand das deutsch/ französische Picknick nicht im Freien im Wasserschloss statt, sondern in fröhlicher Runde in den Räumlichkeiten des Kellereigebäudes. Am darauffolgenden Sonntagmorgen wurden unsere Gäste aufs herzlichste auf dem Hofheimer Chinonplatz verabschiedet. Und der Tenor war klar. Jetzt seid Ihr dran, und wir singen gemeinsam in Chinon. Wir freuen uns auf Euch!

Konzerte

Natürlich proben die Happy Voices nicht nur zum Spaß. Es geht auch darum, Erlerntes einem Publikum darzubieten. Und so treten wir auf den verschiedensten Veranstaltungen auf. Hier eine kleine Auswahl unserer bisherigen Konzertteilnahmen.

Und hier eine kleine Auswahl von Mitschnitten unserer Konzerte.

Happy Voices
DIEDENBERGEN - Zum fünften Mal haben Diedenbergener Bürger ihre Hoftore geöffnet, um Besuchern Einblicke in lauschige Plätzchen und liebevoll erhaltende landwirtschaftliche Bausubstanz zu gewähren. 2010 drohte die vom Kulturverein Diedenbergen initiierte Veranstaltung „Tag der offenen Höfe Diedenbergen“ jedoch einzuschlafen. „Die Organisation für ein solchen Tag bedeutet eine Unmenge an Arbeit, es fand sich zunächst keiner, der das leisten konnte“, erläutert Koordinator Rainer Immensack. Viel Arbeit, viel Spaß Kurzerhand erklärte sich der Unternehmensberater und Sozialpädagoge bereit, die Organisation für den jetzigen Träger der Veranstaltung, dem Heimatgeschichtsverein Diedenbergen, zu übernehmen. „Ich möchte etwas für diesen Ort tun“, bekräftigt Immensack. Wenn man den lauschigen Hof von Antje Walbrodt betritt, taucht man in eine andere Welt ein. Inmitten des gepflasterten Platzes steht ein Kastanienbaum, durch den flirrend das Licht fällt. Vor 20 Jahren zog Walbrodt nach Diedenbergen in die Philipp-Keim-Straße 1. Um das alte Anwesen mit Fachwerk und Co. zu bewahren, habe sie viel Ausdauer und Energie benötigt, immer unter den Prämissen des Denkmalschutzes. Viele Leute seien vorbeigekommen, um zu gucken. „Ich bin selbst immer neugierig, was sich hinter den hohen Toren verbirgt“, sagt sie verschmitzt. Der „Tag der offene Höfe“ ist ihr daher ein Anliegen, denn: „Die Liebe zu alten Höfen und diese zu erhalten, verbindet uns hier in Diedenbergen.“ Da Antje Walbrodt auch die Musik liebt, haben bei ihr zum fünfjährigen Jubiläum der offenen Höfe die „Happy Voices“, der Popchor des MGV Frohsinn Diedenbergen, für gute Laune gesorgt.

Happy Voices sind noch begeistert

Auch 22 Mitglieder des Popchors "Happy Voices" aus Diedenbergen waren zum Deutschen Chorfest nach Leipzig gefahren. Ihren Auftritt hatten sie open-air im Musikpavillon des Clara-Zetkin-Parks. Bei kühlen Temperaturen starteten sie ihren Auftritt beschwingt mit "Sowieso" vom Mark Foster. Dadurch aufgewärmt folgte "Make you feel my Love" von Bob Dylan, "You rise me up" von Rolf Lovland "Rolling in the deep" von Adele, "All of me" von John Legend und zum Abschluss von Zaz "Je veux". "Der folgende Applaus des Publikums belohnte dann für die vielen, intensiven Chorproben in Diedenbergen", berichten die Sänger. Gastgeber des Chorfests war Leipzig Gastgeber, eine Stadt mit langer musikalischer Geschichte und Tradition. Johann Sebastian Bach wirkte hier, wie auch Clara und Robert Schuhmann, Richard Wagner und viele andere. Diesmal trafen sich rund 350 Chöre zu etwa 500 Konzerten auf mehr als 20 Bühnen. Für die Happy Voices begann der Aufenthalt in Leipzig mit einer Stadtführung. Nahtlos ging es für einige "Happys" zum hochkarätigen Eröffnungskonzert des Thomanerchors in der Thomaskirche, mit geistlicher Musik aus sechs Jahrhunderten. "Die Vielseitigkeit des gesamten Angebots, das in den nächsten Tagen folgte war überwältigend", berichten die Hofheimer Sänger. Chöre und Vokalensembles aller Genres hätten für jeden Geschmack etwas geboten.

Pop-Chor Happy Voices gibt Geburtstags-Konzert

Der Diedenbergener Popchor Happy Voices feiert sein 20 jähriges Bestehen. Und zwar mit einem großen Geburtstags-Konzert. Für Sonntag, 18. September, lädt der Chor um 16 Uhr in die evangelische Kirche ein. Begleitet werden die Happy Voices dort von vier befreundeten Chören. Aus Diedenbergen sind der MGV Frohsinn und Viva La Musica dabei. Aus Langenhain kommt Ton in Ton und aus Wiesbaden Choriander. Der Eintritt ist frei. In einer Pause werden Erfrischungsgetränke angeboten. Anschließend können die Zuhörer nebenan im Gemeindezentrum zusammen mit Aktiven den Tag ausklingen lassen. Ein Blick in die Geschichte: Im Oktober 2002 lud der Vorstand des MGV Frohsinn Diedenbergen zu einem Kennenlernabend ein. 30 Interessierte fanden sich zusammen, um mit Chorleiter Jens Meireis ein neues Projekt zu starten. Beim nächsten Adventskonzert des Männerchors, im Dezember 2002, konnte der junge Pop-Chor bereits seine ersten Stücke präsentieren. Später wurden auch die Auftritte auf dem deutschen Chorfest zum Bestandteil der Aktivitäten. So waren die Happy Voices in Frankfurt, Stuttgart und zuletzt in Leipzig dabei. Einmal im Jahr geht es zum intensiven Üben für ein Wochenende ins Trainingscamp, meist als Vorbereitung auf ein Konzert.Doch auch Wechsel lassen sich nicht vermeiden: Mal gehen stimmbegabte Mitglieder andere Wege, ein anderes Mal sucht ein Dirigent neue Herausforderungen. So übernahm Frank Eckhardt 2014 die Leitung. "Ein besonderer Glücksgriff für den gemischten Chor", wie es in einer Mitteilung des Vereins heißt. Inzwischen hat der Chor 40 Sängerinnen und Sänger in fünf verschiedenen Stimmlagen

Bonjour, Guude, Bravo -

Wenn Hofheim und Chinon gemeinsam im Takt schwingen

Gänsehaut, magische Momente und Standing Ovations. Das passiert, wenn ein französischer Chor voller Elan nach einer mehrtägigen Reise in Hofheim eintrifft, dort herzlich von singfreudigen Hessen und Hessinnen empfangen wird, und man gemeinsam eine Kirche zum Klingen bringt. Eine Kirche mit einer klangvollen Akustik und einer Kirchengemeinde, die auf gewinnende Gastfreundschaft setzt. Das war von langer Hand geplant und Wirklichkeit geworden ist es am 31. Mai 2025 in der evangelischen Johanneskirche. Ein gemeinsames Konzert zu gestalten, als musikalisches Symbol der Freundschaft über Grenzen hinweg. Hier sollte Völkerverständigung in Dur und Moll betrieben werden. Mit viel Engagement gelang es Sophie Peyron vom Förderkreis Hofheimer Städtepartnerschaften e.V., Frank Eckhardt, Chorleiter der Happy Voices, Nathalie Lechevallier, Dirigentin des Chores Do Diese und Christine Kettemann, Sprecherin im Vorstand der Happy Voices, dieses gemeinsame Konzert zu realisieren. Somit war die musikalische Freundschaft kein Zufall. Wie bei Städtepartnerschaftstreffen üblich, wurden die französischen Gäste privat in Hofheim und Umgebung in Gastfamilien untergebracht. Eine schöne Tradition, die viele Gelegenheiten bietet, die Herzen einander näher zu bringen. Auf dem musikalischen Weg zu diesem Konzert war die Begeisterung groß, gemeinsam das zu tun, was uns am Herzen liegt. Befeuert von Nathalie Lechevallier, mit ihrer Power und viel Rhythmusgefühl und Frank Eckhardt mit seiner zielgerichteten Führung, Konzentration und Gelassenheit. Auch hier Elemente die eigentlich gegensätzlich sind und sich doch so hervorragend ergänzten. Am Samstag nachmittag war es dann soweit. Eine kurze gemeinsame Probe bestätigte unsere Erwartungen. Das Zusammenspiel mit Do Diese würde wunderbar werden. Zum Auftakt des Konzerts richteten Beate Barth (Chinonreferentin der Stadt Hofheim) und Ingrid Bender (Koordinatorin des Förderkreises Hofheimer Städtepartnerschaften) einige einleitende Worte an das Publikum. Beide betonten die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit und stimmten die erwartungsvollen Gäste auf einen stimmungsvollen Nachmittag ein. Und so kam es auch. Der französische Chor ließ internationales und traditionelles Liedgut aus der Renaissance wie "Cantigas du Roy Alphonse X Le Sage", "Amazing Grace" und „Klim op die wa" erklingen, rhythmisch untermalt von 21 Sängerinnen und Sängern. Die Hessen präsentierten derweil den poppigen Part mit " Viva La Vida", "Thank you for the Musik" und "Halleluja", vierstimmig und mit Inbrunst intoniert. Klingt nach Stilbruch? Nein, das passte wie Baguette und Handkäs. Und dann das große Finale: 50 Menschen auf einer Bühne, zwei Chöre, eine Sprache: die Musik. "Je Veux" und der Kanon "Nu Nu Nu" verbanden französisches Flair mit hessischem Herzblut. Man sah es in den Gesichtern: Das war nicht nur ein Auftritt, das war ein Herzensanliegen. Und wie im Kanon aufgefordert: "Lasst uns freuen und fröhlich sein", wurde dem Folge geleistet, nicht nur von den Sängerinnen und Sängern. Das Publikum belohnte die musikalische Leistung mit begeistertem Dank und Standing Ovations. Der zwischenzeitliche Wolkenbruch tat dem schwungvollen Auftritt unter dem Kirchenschiff keinen Abbruch. Das gemeinsame Abendprogramm wurde mit tatkräftiger Unterstützung aller Beteiligten spontan in "trockene Tücher" gebracht. So fand das deutsch/ französische Picknick nicht im Freien im Wasserschloss statt, sondern in fröhlicher Runde in den Räumlichkeiten des Kellereigebäudes. Am darauffolgenden Sonntagmorgen wurden unsere Gäste aufs herzlichste auf dem Hofheimer Chinonplatz verabschiedet. Und der Tenor war klar. Jetzt seid Ihr dran, und wir singen gemeinsam in Chinon. Wir freuen uns auf Euch!